Amanogarnele

Amanogarnelen sind die besten Algenfresser unter den Garnelen und werden mit bis zu 6 cm deutlich größer als die anderen Artgenossen.

  • Unsere Amanogarnelen sind deutsche Nachzuchten (Keine Importe)
  • Pflegeleicht und ideal für Einsteiger geeignet
  • Robust & gut zu halten – auch im Gesellschaftsbecken
  • Abgabe ab 1,5 cm

Ursprünglicher Preis war: 2,49 €Aktueller Preis ist: 2,19 €.

Quantity Price Discount
10-19 2,08  5%
20-29 1,97  10%
30-49 1,86  15%
50+ 1,75  20%

Vorrätig

Zum Schutz unserer Tiere versenden wir Garnelen, Schnecken und Krebse ausschließlich von Montag bis Mittwoch. Dadurch vermeiden wir unnötige Standzeiten über das Wochenende. Die Zustellung erfolgt nach Versand meist innerhalb von 1 – 2 Arbeitstagen.

Die Amanogarnele im Detail

Die Amanogarnele (Caridina multidentata) zeigt eine graue bis leicht transparent wirkende Grundfärbung, die je nach Tier von silbrig‑klar bis bräunlich‑oliv variieren kann. Charakteristisch sind die seitlichen Punktreihen entlang des Körpers, die je nach Stimmung, Futterangebot und Umgebung heller oder dunkler erscheinen. Im Aquarium wirkt die Amanogarnele dadurch sehr natürlich und unaufdringlich, bleibt aber durch ihre typische Zeichnung und Größe gut sichtbar. Besonders in bepflanzten Aquarien und auf dunklem Bodengrund kommen die feinen Punktmuster und der leicht schimmernde Körper gut zur Geltung. Die Färbung ist bei Amanogarnelen nicht auf Zuchtlinien oder genetische Selektion zurückzuführen, sondern entsteht durch Ernährung, Stresslevel, Wasserqualität und individuelle Unterschiede. Jungtiere sind meist deutlich transparenter und entwickeln ihre typische Zeichnung erst mit zunehmendem Alter. Amanogarnelen zeigen einen ausgeprägten Appetit auf Algenbeläge, Futterreste und Biofilme, was sie zu einer der beliebtesten Algenfresser‑Arten im Süßwasseraquarium macht. Ihr aktives Such‑ und Weideverhalten sorgt dafür, dass sie auch in größeren Becken ständig unterwegs sind und Oberflächen gründlich abgrasen. Weibchen werden in der Regel etwas größer und kräftiger gebaut, während Männchen schlanker bleiben und eine feinere Punktzeichnung zeigen.

Amanogarnelen richtig halten - Wasserwerte, Beckenbeschaffenheit und mehr

Amanogarnelen gehören zu den robustesten und aktivsten Süßwassergarnelen und kommen mit einer breiten Spanne an Wasserwerten gut zurecht. Optimal sind Temperaturen zwischen 16 und 26 °C, ein pH‑Wert von 6,0 bis 8,0 sowie eine Gesamthärte bis etwa 18 °dGH und eine Karbonathärte bis rund 9 °dKH. Die Tiere erreichen eine Endgröße von bis zu 6 cm und können unter guten Bedingungen etwa acht Jahre alt werden, teilweise sogar älter.

Amanogarnelen sind Allesfresser und ständig auf Nahrungssuche. Sie weiden Algenbeläge, Futterreste und Biofilme ab und ergänzen ihre Ernährung gerne mit pflanzlichen und proteinreichen Futtersorten. Aufgrund ihrer Größe und Aktivität benötigen sie mehr Raum als kleinere Zwerggarnelen. Eine Beckengröße ab 50 Litern gilt als sinnvoll, damit die Tiere ausreichend Platz zum Grasen und Rückzugsmöglichkeiten haben.

In Gruppen zeigen Amanogarnelen ein deutlich natürlicheres Verhalten. Ein Besatz von mindestens fünf bis zehn Tieren sorgt für eine stabile Dynamik. Als Bodengrund eignen sich Sand oder feiner Kies; auf dunklem Untergrund wirken die Punktreihen und die leicht transparente Färbung besonders klar. Ein gut eingefahrenes Aquarium mit stabilen Wasserwerten bildet die Grundlage für eine langfristig gesunde Haltung.

Die wichtigsten Infos zum Becken

Temperatur16 – 26 °C
Gesamthärtebis 18° dGh
Karbonathärtebis 9° dKh
pH-Wert6,0 – 8,0
BeckengrößeDie empfohlene Mindestgröße Ihres Beckens, ab der sich unsere Tiere am wohlsten fühlen.ab 50 Liter

Vergesellschaftung

Amanogarnelen lassen sich gut mit friedlichen, kleinbleibenden bis mittelgroßen Fischarten vergesellschaften. Sie zeigen ein ruhiges Verhalten und sind im Gesellschaftsbecken ständig mit der Nahrungssuche beschäftigt. Auch die Haltung zusammen mit anderen Zwerggarnelen ist möglich, sofern das Becken ausreichend Struktur, Pflanzen und Futter bietet.

Aus unseren eigenen Beobachtungen möchten wir jedoch einen wichtigen Hinweis ergänzen: Amanogarnelen reagieren empfindlich auf Proteinmangel und zeigen dann ein deutlich räuberisches Verhalten gegenüber anderen Zwerggarnelen. In mehreren Testbecken kam es vor, dass Amanogarnelen gesunde wie auch geschwächte Zwerggarnelen gefressen haben. Sobald sie jedoch regelmäßig – etwa alle zwei bis drei Tage – proteinreiches Futter wie Frostfutter erhielten, trat dieses Verhalten vollständig nicht mehr auf. Bei längeren Futterpausen (ca. vier Tage) begann das Problem erneut. Dass Amanogarnelen aktiv Fische jagen, konnten wir selbst nicht beobachten, auch wenn es einzelne Berichte dazu gibt.

Unsere klare Empfehlung: Eine regelmäßige Proteinversorgung verhindert Übergriffe zuverlässig und ermöglicht eine stabile Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen und friedlichen Fischarten.

Besonderes: Ein ausbruchsicheres Aquarium ist bei Amanogarnelen Pflicht. Auf Platzmangel und veränderte Wasserwerte reagieren die Tiere meistens fluchtartig und versuchen aus dem Becken zu entwischen.

Vermehrung

Amanogarnelen tragen im Süßwasser zwar regelmäßig Eier, können sich dort jedoch nicht erfolgreich vermehren. Die Larven benötigen Brackwasser, um sich weiterzuentwickeln. Im Aquarium schlüpfen die Larven zwar, überleben aber nur zwei bis drei Tage und wachsen nicht heran. Eine gezielte Nachzucht gelingt ausschließlich in speziellen Zuchtbecken mit passendem Salzgehalt und feinem Planktonfutter.

Die Geschlechter lassen sich bei Amanogarnelen nicht immer leicht unterscheiden. Weibchen sind meist kräftiger gebaut als Männchen und können pro Tragezeit bis zu 2000 Larven abgeben. Da diese im Süßwasser nicht überlebensfähig sind, bleibt die Art im Gesellschaftsaquarium bestandsstabil und vermehrt sich dort nicht unkontrolliert.

Amanogarnelen gelten zudem als besonders langlebig. Unter guten Bedingungen erreichen sie ein Alter von rund acht Jahren und können teilweise sogar noch älter werden, was sie zu einer der robustesten und dauerhaftesten Garnelenarten im Süßwasserbereich macht.

Was Amanogarnelen am liebsten fressen

Amanogarnelen sind vielseitige Allesfresser und nehmen im Aquarium eine große Auswahl an Futtersorten an. Sie weiden Algenbeläge, Biofilme und Futterreste ab, profitieren jedoch deutlich von einer gezielten, hochwertigen Zufütterung. Besonders wichtig ist eine regelmäßige Versorgung mit Proteinen, da diese das natürliche Verhalten stabilisieren und die Tiere aktiv und gesund halten.

Ergänzend dazu spielt Mineralienfutter eine zentrale Rolle. Mineralsticks oder mineralstoffreiche Ergänzungsfutter unterstützen die Häutung, fördern eine stabile Schalenbildung und tragen zur langfristigen Vitalität der Garnelen bei. Für die tägliche Fütterung eignen sich hochwertige Hauptfuttersorten wie Dr. Bassleer Shrimp Food, das durch seine ausgewogene Zusammensetzung gut angenommen wird und die Grundversorgung zuverlässig abdeckt.

Feines Staubfutter verteilt sich im gesamten Aquarium und erreicht auch kleinere Tiere oder schwer zugängliche Bereiche. Spezielle Garnelen‑Snacks können gelegentlich zur Abwechslung angeboten werden und fördern das natürliche Such‑ und Weideverhalten.

Wie die Amanogarnelen von uns versendet werden

Wir versenden wirbellose Tiere ausschließlich von Montag bis Mittwoch, da wir so erfahrungsgemäß einen Paketlauf von ein bis zwei Tagen haben und lange Aufenthaltszeiten im Paketzentrum vermeiden können.

Um das Wohl der Tiere bestmöglich zu gewährleisten, haben wir nach langem ausprobieren das für uns am besten funktionierende System entwickelt. Die Tiere kommen in einen mit Styropor verkleideten Karton (je nach Witterung mit mehr oder weniger Styropor und Heatpack). Sämtliche Seiten werden zusätzlich ordentlich gepolstert und mit Füllmaterial ausgekleidet, um somit versandbedingte Schläge, Stürze und Stöße besser abfangen zu können.

Versandkarton Padergarnelen