Caridina Garnelen online kaufen

Auf Padergarnelen findest du eine große Auswahl an Caridina Garnelen aus eigener Zucht. 

Unsere Caridina Garnelen aus eigener Zucht

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    Blue Bolt Garnele mit spannender Kopffärbung - seitlich
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    Blue Bolt Garnele

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    Deep Blue Bolt Garnele - Einzeltier seitlich im Aquarium auf Bodengrund fotografiert
    Bald wieder verfügbar

    Caridina Garnelen - für die fortgeschrittenen Shrimp-Freunde

    Caridina sind für uns die anspruchsvollere, aber auch faszinierendste Gruppe unter den Zwerggarnelen. Wo Neocaridina einfach im Leitungswasser mitlaufen, brauchen Caridina schon etwas mehr Aufmerksamkeit – dafür bekommst du mit ihnen aber auch die schönsten Farbenspiele und Muster, die die Aquaristik zu bieten hat. Bienengarnelen und ihre Hochzuchten sowie Tigergarnelen – bei uns kommen alle Caridina aus eigener Nachzucht, und genau das macht am Ende den Unterschied.

    Alle unsere Caridina stammen aus sorgfältiger Haltung:

    Hochwertige Caridina-Garnelen teilweise aus Vinfish-Nachzuchten

    Reine Erblinien aus jahrelanger selektiver Zucht

    Intensive Farben und tolle Musterungen

    Bienengarnelen und ihre Hochzuchten bei uns

    Aus der Bienengarnele (Caridina logemanni) sind über viele Jahre Zucht die schönsten Hochzuchten entstanden, die wir heute kennen. Der Wildtyp stammt aus weichen, sauberen und leicht sauren Bächen in Südchina und ist schwarz-transparent bis schwarz-weiß gefärbt. Bei uns findest du aus dieser Linie vor allem die Red Bee PRL: PRL steht dafür, dass in dieser Linie ausschließlich rot-weiße Tiere fallen und das Weiß deutlich deckender ist als bei der Standard-Bienengarnele.

    Dazu bieten wir Red Fancy Tiger in mid grade und high grade an. Gerade in high grade sehen die Tiere manchmal aus wie lackiert. Die Farbdichte und der Kontrast sind hier besonders ausgeprägt. Der Unterschied zwischen mid und high grade zeigt gut, wie viel Feinarbeit in der Zucht steckt: Bei mid grade ist die Musterung noch etwas unregelmäßiger, bei high grade deutlich sauberer und kräftiger durchgefärbt.

    Aus der Taiwan-Bee-Linie führen wir die Blue Bolt und die Deep Blue Bolt – beide mit ihrer auffälligen, kräftigen Blaufärbung eines der beliebtesten Highlights unter den Caridina. Ergänzt wird das Sortiment durch die Red Pinto, die sich durch ihr fleckiges, unregelmäßiges Muster von den klassischen Bänder-Garnelen abhebt. Da es sich bei all diesen Tieren um lebende, sich entwickelnde Bestände handelt, kann die Verfügbarkeit einzelner Varianten schwanken und auch noch einige hinzukommen. Schau also gerne öfter vorbei oder sprich uns direkt an.

    Warum Soil-Boden bei Caridina?

    Caridina-Garnelen stammen aus den kühlen, weichen Bergbächen Südostasiens – besonders aus Regionen in China und Hongkong, aber auch aus Japan oder der indonesischen Insel Sulawesi. Dort ist das Wasser extrem mineralarm, die KH liegt praktisch bei null, der pH ist deutlich sauer und die Strömung konstant. Leitungswasser in Deutschland bietet diese Bedingungen fast nie.

    Aktiver Soil in Verbindung mit aufgesalzenem Osmosewasser ahmt dieses natürliche Habitat nach: Er senkt den pH, bindet KH und hält das Wasser stabil im idealen Bereich von pH 5,5–6,5. Gleichzeitig fördert Soil eine feine Mikrofauna und Biofilme, wie sie auch in den natürlichen Caridina-Bächen vorkommen. Ohne Soil und ohne die passende Remineralisierung lassen sich diese stabilen, weichen Bedingungen kaum erreichen, weshalb diese Kombination für Caridina bei uns nahezu unverzichtbar ist.

    Caridina oder Neocaridina - was passt zu dir?

    Neocaridina- und Caridina-Garnelen kann man zwar beide wunderbar halten, aber nicht gemeinsam in einem Aquarium. Neocaridina fühlen sich im normalen Leitungswasser wohl und vermehren sich dort zuverlässig. Caridina dagegen brauchen deutlich weichere, stabilere und saurere Bedingungen, die man im Leitungswasser nicht dauerhaft erreicht – selbst wenn das Wasser zu Hause eher weich ist, bleibt die KH meist zu hoch, sodass die Jungtiere kaum durchkommen.

    Eine kleine Ausnahme sind Amanogarnelen: Sie gehören zwar taxonomisch auch zu den Caridina, sind aber deutlich toleranter und kommen mit vielen Wasserwerten gut zurecht. Deshalb findest du sie bei uns auch in der Neocaridina-Kategorie – dort passen sie einfach besser zu den Haltungsbedingungen.

    Die richtigen Wasserwerte für Caridina

    Damit sich deine Caridina bei dir wohlfühlen und sich zuverlässig vermehren, solltest du auf folgende Werte achten: pH zwischen 5,5 und 7,0, GH 4–6 und KH 0–2. Genauso wichtig wie die richtigen Zahlen ist aber Stabilität – starke Schwankungen bei pH, GH, KH oder Temperatur vertragen Caridina deutlich schlechter als leicht abweichende, aber konstante Werte. Die Wassertemperatur sollte bei mindestens 18 °C liegen und dauerhaft nicht über 26 °C steigen.

    Ein Tipp aus unserer eigenen Erfahrung: Lieber ein ruhiges, gut eingefahrenes Becken mit regelmäßiger, kleiner Pflege als ständiges Nachjustieren einzelner Werte. Gerade bei frisch eingerichteten Becken oder nach größeren Wasserwechseln reagieren Caridina empfindlich – hier lohnt sich Geduld mehr als Aktionismus. Besonders wenn es zu Nachwuchs kommt, solltest du zudem auf einen stabilen Leitwert achten, der kaum Schwankungen durch Nachjustieren oder Verdunstung erleidet.

    Wasserwerte auf einen Blick

    Die exakten Wasserwerte zu den einzelnen Tieren findest du immer auf der jeweiligen Produktseite. Hier bekommst du schon einmal einen groben Überblick:

    • pH zwischen 5,5 und 7,0
    • GH zwischen 4 und 6
    • KH zwischen 0 und 2
    • Temperatur mindestens 18 °C bis maximal 26 °C

    Wie vermehren sich Caridina im Aquarium?

    Bei den Caridina gibt es unterschiedliche Fortpflanzungstypen, die für die Zucht entscheidend sind. Die meisten unserer Bienengarnelen, Tigergarnelen und ähnlichen Arten gehören zum sogenannten verkürzten Typ: Aus recht großen Eiern schlüpfen fertig entwickelte Jungtiere, die schon aussehen wie kleine Kopien ihrer Eltern. Das macht die Zucht im normalen Süßwasseraquarium bei passenden Wasserwerten unkompliziert und ist einer der Gründe, warum wir bei diesen Arten so zuverlässig eigene Nachzucht anbieten können. Die Baby-Garnelen benötigen aber eine besondere Pflege, da sie deutlich „fauler“ sind als der Nachwuchs von Neocaridina-Garnelen und nicht so oft ihre Position verlassen – feines Staubfutter, was den Nachwuchs überall zuverlässig erreicht, ist hier Pflicht.

    Dekoration für Aquarium

    Zur Dekoration

    Die richtige Einrichtung für dein Caridina-Aquarium

    Neben dem Soil-Bodengrund achten wir bei der Einrichtung vor allem auf ausreichend Verstecke und Weideflächen. Moose, feine Wasserpflanzen, Wurzeln und ein paar Laubblätter bieten nicht nur Rückzugsorte, sondern auch Futter: Auf diesen Oberflächen bildet sich Biofilm, den die Garnelen ständig abweiden. Besonders bewährt haben sich bei uns Seemandelbaumblätter – sie liefern nicht nur Naturfutter, sondern wirken durch ihre antibakteriellen Eigenschaften auch unterstützend für die Wassergesundheit.

    Wichtig ist außerdem ein garnelensicherer Filter, damit keine Jungtiere eingesaugt werden. Wir setzen dabei auf luftbetriebene Schwammfilter – sie sind sanft in der Strömung und bieten den Junggarnelen gleichzeitig zusätzliche Fläche zum Abweiden.

    Caridina vergesellschaften: Worauf du achten solltest

    Caridina lassen sich grundsätzlich mit kleinen, friedlichen Fischen halten, allerdings kann der Nachwuchs dabei schnell zur Beute werden. Wer möglichst viele Jungtiere großziehen und gezielt züchten möchte, fährt mit einem reinen Artbecken meistens deutlich besser. Innerhalb der Caridina-Farbschläge ist eine gemeinsame Haltung dagegen unproblematisch – die Farbmerkmale werden hier recht stabil vererbt, sodass der Nachwuchs farbig bleibt.

    Warum wir auf eigene Nachzucht setzen

    Seit 2017 züchten wir unsere Garnelen, Krebse und Schnecken selbst. So wissen wir genau, wo unsere Tiere herkommen, und können nur robuste, gesunde Tiere mit gutem Gewissen abgeben.

    Gerade bei der Zucht unserer Caridina kaufen wir hin und wieder gezielt eigene Nachzuchten von Top-Züchtern dazu, um unserem Stamm frisches Blut und mehr genetische Vielfalt zu geben.

    Davon profitiert am Ende auch die Qualität unserer eigenen Zucht.

    Fütterung bei Caridina

    Unsere Caridina bekommen bei uns vor allem hochwertiges Futter wie das Life! von GT sowie ausgewogene Mineralien und Proteine. Wichtig ist dabei, es nicht zu übertreiben: Zu viel Eiweiß in der Nahrung kann bei Zwerggarnelen zu Häutungsschwierigkeiten und Fehlhäutungen führen. Wir füttern daher lieber regelmäßig kleine Mengen, statt große Futterberge auf einmal ins Becken zu geben – das hält das Wasser stabiler und die Tiere gesünder.

    Häufige Fragen

    Sind Caridina Garnelen für Anfänger geeignet?

    Caridina sind grundsätzlich eher für fortgeschrittene Aquarianer geeignet, da sie speziellere und stabilere Wasserwerte brauchen als Neocaridina. Mit guter Vorbereitung und etwas Geduld ist die Haltung aber auch für motivierte Einsteiger gut machbar.

    Welche Wasserwerte brauchen Caridina?

    Caridina brauchen sehr weiches, saures Wasser (aufgesalzenes Osmosewasser) mit GH 4–6, KH 0–2 und einem pH zwischen 5,5 und 7,0. Nur unter diesen stabilen Bedingungen können sie sich zuverlässig vermehren und Jungtiere durchbringen. Besonders bei Bienengarnelen und Taiwanern bevorzugen wir eine KH von maximal 1 – der kleine Unterschied macht hier schon viel aus.

    Brauchen Caridina einen Heizstab?

    Nicht immer. In vielen Wohnräumen reicht die normale Raumtemperatur aus. Ein Heizstab kann sinnvoll sein, wenn das Aquarium dauerhaft zu kühl steht oder die Temperatur stark schwankt.

    Kann ich Caridina und Neocaridina zusammen halten?

    Nein, das funktioniert dauerhaft nicht gut. Die beiden Gruppen haben zu unterschiedliche Ansprüche an ihre Wasserwerte.

    Kann ich verschiedene Caridina-Farbschläge zusammenhalten?

    Ja, Caridina-Varianten kann man gut zusammen halten. Sie verpaaren sich zwar untereinander, aber die Nachkommen bleiben farbig, weil die Farbmerkmale innerhalb dieser Gruppe recht stabil vererbt werden.

    Was fressen Caridina im Aquarium?

    Neben Laub und Naturfutter fressen Caridina bei uns vor allem Biofilm, Algenaufwuchs und hochwertiges Garnelenfutter wie unser Life! von GT. Ab und zu ein wenig Proteinfutter unterstützt Wachstum und Häutung, sollte aber nicht übertrieben werden.

    Welcher Bodengrund eignet sich für Caridina?

    Aktiver Soil ist bei uns die klare Empfehlung, weil er das Wasser in Verbindung mit aufgesalzenem Osmosewasser von selbst weich und leicht sauer einstellt und so die Bedingungen aus der Natur der Tiere nachbildet.

    Warum kaufst du am besten Garnelen aus eigener Nachzucht?

    Erfahrungsgemäß sind Garnelen aus eigener Nachzucht deutlich robuster als importierte Garnelen. Zudem läufst du kaum Gefahr, dir Krankheiten oder unerwünschte Begleiter mit einzuschleppen.